Das Oberengadiner Jodelchörli erreicht in Basel die Bestnote
In freudiger Erwartung machte sich das Oberengadiner Jodelchörli am letzten Freitag auf den Weg zum 32. Eidgenössischen Jodlerfest nach Basel. Doch neben der Vorfreude war auch eine Anspannung zu spüren. Immerhin stand an diesem Abend noch der Vortrag des Wettliedes an. Mit viel Beharrlichkeit und Geduld übte seit Januar Dirigentin Bea Salzmann das Lied "Ä liebe Mänsch" von Fredy- und Emil Wallimann und Klaus Odermatt für dieses grosse Ziel mit dem Chörli ein.
Um 21:10 Uhr war es soweit. Das Lied durfte der dreiköpfigen Jury vorgetragen werden. Und das Oberengadiner Jodelchörli lieferte ab. Sie trugen das Lied vom lieben Menschen so authentisch vor, dass manch einer im Publikum Hühnerhaut hatte oder eine Träne verdrücken musste.
Ob die Juroren das auch so erlebten? Die Antwort folgte erst am Sonntagvormittag.
Die Sängerinnen und Sänger durften nun das schöne Fest in vollen Zügen geniessen. Es wurde viel gesungen und gejutzt in den wunderbaren Gassen von Basel. Und dank der enormen Hitze wurde auch beim kühlen Bad in einem Brunnen manch ein schöner Jutz zum Besten gegeben.
Die Zeit ging wie im Flug vorbei und schon war es Sonntag und neben der Temperatur stieg auch wieder die Spannung. Schliesslich erfuhr das Chörli kurz nach 11:00 Uhr das Resultat. Mit der Note 1 hatte man die erhoffte auch kaum erwartete Bestnote erreicht. Welcher Jubel, welche Freude!
So machte sich das Oberengadiner Jodelchörli überglücklich, von der Hitze gut gegart und müde auf den Heimweg.